Zum Inhalt springen
0159 01054683

Betriebliche Altersvorsorge

Geld vom Arbeitgeber, das viele liegen lassen.

Seit 2022 muss der Arbeitgeber mindestens 15 Prozent zuschießen, wenn er Sozialabgaben spart. Wer keine Entgeltumwandlung nutzt, verzichtet darauf.

  • Unabhängig, an keine Gesellschaft gebunden
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf am selben Werktag

Schritt 1 von 3

Wie ist Ihre Lage?

Worum es geht

Warum die Betriebliche Altersvorsorge zählt

Bei der Entgeltumwandlung fließt ein Teil des Bruttogehalts in einen Versorgungsvertrag. Darauf fallen keine Steuern und keine Sozialabgaben an — aus einem Euro Aufwand wird spürbar mehr Beitrag, als eine private Einzahlung ergäbe.

Der Haken kommt später: In der Auszahlungsphase sind Betriebsrenten voll steuerpflichtig, und gesetzlich Krankenversicherte zahlen darauf Kranken- und Pflegebeiträge. Ob sich die bAV lohnt, hängt deshalb an Steuerlast heute, Zuschuss des Arbeitgebers und Situation im Alter.

Es gibt fünf Durchführungswege. Welcher gilt, entscheidet der Arbeitgeber — oft ist es eine Direktversicherung.

Ein Fall aus der Praxis

Hundert Euro Entgeltumwandlung

Ein Angestellter wandelt 100 Euro brutto monatlich um. Netto spürt er davon deutlich weniger, weil Steuern und Sozialabgaben entfallen. Kommt der Pflichtzuschuss von 15 Prozent dazu, landen 115 Euro im Vertrag. Wie viel davon am Ende bleibt, hängt an den Kosten des Tarifs — und genau dort lohnt der Vergleich, denn den Tarif hat meist der Arbeitgeber ausgesucht, nicht Sie.

Worauf wir achten

Die Punkte, die den Unterschied machen

Arbeitgeberzuschuss

Pflicht sind 15 Prozent, viele geben mehr. Je höher, desto klarer rechnet sich die bAV gegenüber privater Vorsorge.

Kosten des Vertrags

Alte Rahmenverträge sind oft teuer. Ein Wechsel innerhalb des Unternehmens ist manchmal möglich.

Was beim Jobwechsel passiert

Der Vertrag kann mitgenommen, ruhend gestellt oder übertragen werden. Wer das nicht regelt, sammelt über Jahre Kleinstverträge an.

Abzüge im Alter

Kranken- und Pflegebeiträge auf die Betriebsrente werden bei der Entscheidung oft vergessen. Es gibt einen Freibetrag, aber er deckt nicht alles.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Lohnt sich die bAV für mich?

Umso mehr, je höher der Zuschuss des Arbeitgebers und je höher Ihre heutige Steuerlast ist. Bei geringem Einkommen und niedrigem Zuschuss kann private Vorsorge besser sein — das lässt sich ausrechnen, nicht pauschal beantworten.

Was passiert bei Arbeitslosigkeit?

Der Vertrag ruht in der Regel; er wird nicht aufgelöst. Beiträge können später privat weitergezahlt oder wieder aufgenommen werden.

Kann mein Arbeitgeber mir die bAV verweigern?

Nein. Auf Entgeltumwandlung besteht ein gesetzlicher Anspruch. Der Arbeitgeber darf aber den Durchführungsweg und den Anbieter bestimmen.

Lieber sprechen?

Rufen Sie durch — oder sagen Sie uns, wann es Ihnen passt.