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Krankenversicherung

Diese Entscheidung trifft man einmal. Und sie bleibt.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist leicht. Der Weg zurück ist es nicht — deshalb gehört sie zu den wenigen Entscheidungen, bei denen Eile immer der falsche Ratgeber ist.

  • Unabhängig, an keine Gesellschaft gebunden
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf am selben Werktag

Schritt 1 von 3

Wie sind Sie derzeit versichert?

Worum es geht

Warum die Krankenversicherung zählt

In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen, Kinder und nicht erwerbstätige Ehepartner sind beitragsfrei mitversichert. In der privaten richtet er sich nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif — jede Person zahlt einen eigenen Beitrag.

Die private Versicherung bietet in der Regel bessere Leistungen und garantiert sie vertraglich. Dafür steigen die Beiträge im Alter, und die Rückkehr in die gesetzliche ist ab 55 praktisch ausgeschlossen. Wer wechselt, sollte das aus einer stabilen Lage heraus tun — nicht wegen eines kurzfristigen Beitragsvorteils.

Für gesetzlich Versicherte sind Zusatzversicherungen oft der bessere Weg: Zahnersatz, stationäre Wahlleistungen, Krankentagegeld. Sie schließen gezielt die Lücken, ohne das System zu wechseln.

Ein Fall aus der Praxis

Zahnersatz nach einem Sturz

Zwei Frontzähne müssen ersetzt werden. Die gesetzliche Kasse zahlt einen Festzuschuss für die Regelversorgung — bei Implantaten ist das ein Bruchteil der Rechnung. Der Rest bleibt beim Patienten, im vierstelligen Bereich. Eine Zahnzusatzversicherung mit 90 Prozent Erstattung fängt das ab, sofern sie vor der Behandlung bestand und die Wartezeit abgelaufen ist.

Lächelnde Frau vor hellem Hintergrund

Worauf wir achten

Die Punkte, die den Unterschied machen

Beitragsstabilität statt Einstiegsbeitrag

Entscheidend ist, wie ein Versicherer seine Beiträge über zwanzig Jahre entwickelt hat — nicht, was er heute verlangt.

Gesundheitsprüfung

Vorerkrankungen führen zu Zuschlägen oder Ausschlüssen. Eine anonyme Voranfrage klärt das, bevor ein Antrag aktenkundig wird.

Wartezeiten bei Zusatzschutz

Meist acht Monate. Wer erst abschließt, wenn die Behandlung ansteht, bekommt nichts — angeratene Behandlungen sind ohnehin ausgeschlossen.

Beihilfe

Für Beamte ist die private Versicherung fast immer die richtige Wahl, weil nur der Restanteil versichert werden muss.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Ab wann kann ich mich privat versichern?

Als Angestellter, wenn Ihr Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, außerdem als Selbstständiger, Freiberufler oder Beamter. Studenten haben eine eigene Wahlmöglichkeit zu Studienbeginn.

Was passiert im Alter mit dem Beitrag?

Er steigt, weil die Kosten im Gesundheitswesen steigen. Alterungsrückstellungen dämpfen das. Zusätzlich gibt es den Beitragsentlastungstarif und das Recht auf einen Tarifwechsel nach § 204 VVG — damit lässt sich der Beitrag oft deutlich senken, ohne den Versicherer zu verlassen.

Lohnt sich eine Zusatzversicherung?

Bei Zähnen fast immer, weil die Lücke dort am größten und der Bedarf am sichersten ist. Bei stationären Wahlleistungen hängt es davon ab, wie wichtig Ihnen Chefarzt und Einzelzimmer sind.

Lieber sprechen?

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