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Krankenhauszusatz

Im Krankenhaus zeigt sich, wie man versichert ist.

Gesetzlich Versicherte bekommen die medizinisch notwendige Versorgung. Wer behandelt und in welchem Zimmer, entscheiden andere.

  • Unabhängig, an keine Gesellschaft gebunden
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Rückruf am selben Werktag

Schritt 1 von 3

Wie sind Sie versichert?

Worum es geht

Warum die Krankenhauszusatz zählt

Die gesetzliche Krankenversicherung trägt die Regelversorgung im nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus: Mehrbettzimmer, Behandlung durch den diensthabenden Arzt. Das ist medizinisch in Ordnung und für die meisten Fälle völlig ausreichend.

Eine stationäre Zusatzversicherung erweitert das um drei Dinge: die Behandlung durch den Chefarzt oder einen Spezialisten Ihrer Wahl, Ein- oder Zweibettzimmer und die freie Wahl der Klinik — auch überregional, wenn dort die passende Abteilung sitzt.

Der letzte Punkt wird am meisten unterschätzt. Bei einer Routineoperation zählt das Zimmer. Bei einer seltenen Diagnose zählt, ob Sie in die Klinik kommen, die diesen Eingriff zweihundertmal im Jahr macht statt zweimal.

Ein Fall aus der Praxis

Eine Operation, zwei Häuser

Bei einem komplizierten Wirbelsäuleneingriff bietet das örtliche Krankenhaus die Operation an. Eine Spezialklinik zweihundert Kilometer entfernt führt denselben Eingriff wöchentlich durch. Gesetzlich versichert bleibt die freie Wahl schwierig; mit stationärer Zusatzversicherung ist sie mitversichert, einschließlich der Behandlung durch den dortigen Spezialisten.

Worauf wir achten

Die Punkte, die den Unterschied machen

Freie Krankenhauswahl

Der wichtigste Baustein — wichtiger als das Einzelzimmer. Achten Sie darauf, dass keine Beschränkung auf Vertragskliniken besteht.

Höchstsätze der Gebührenordnung

Chefarztbehandlung wird nach GOÄ abgerechnet. Gute Tarife erstatten über den Regelhöchstsatz hinaus, sonst bleibt ein Rest bei Ihnen.

Wartezeit und Vorerkrankungen

Üblich sind acht Monate; geplante Eingriffe sind ausgeschlossen. Wer eine Operation vor sich hat, kommt zu spät.

Beitragsentwicklung

Wie jede private Krankenversicherung steigt der Beitrag im Alter. Prüfen Sie, wie sich der Tarif in den letzten zehn Jahren entwickelt hat.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Lohnt sich das, wenn ich selten krank bin?

Gerade dann ist es günstig zu haben: Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand. Wer gesund abschließt, sichert sich niedrige Beiträge und Annahme ohne Ausschlüsse.

Was ist mit ambulanten Behandlungen?

Die deckt ein stationärer Tarif nicht. Dafür gibt es eigene ambulante Zusatzversicherungen — die sind allerdings deutlich teurer und lohnen sich seltener.

Bekomme ich als Kassenpatient dann immer ein Einzelzimmer?

Versichert ist der Anspruch, nicht die Verfügbarkeit. Ist kein Einzelzimmer frei, zahlen viele Tarife ein Ersatz-Tagegeld. Auf diese Klausel lohnt der Blick.

Lieber sprechen?

Rufen Sie durch — oder sagen Sie uns, wann es Ihnen passt.